Project story

Feste Form – wechselndes Erscheinungsbild

Die 24h-galerie wurde 2004 von Johanna Hermenau und
Emanuel Jesse ins Leben gerufen.Bis heute ist es weltweit
die erste Hall of Fame, die speziell für urbane Kunstformen 
erbaut worden ist, und 24h täglich frei zugänglich ist.

Es handelt sich bei dem Bauwerk um zehn freistehende
Mauern, die symbolisch für die zehn neuen Mitgliedsstaaten
der EU stehen, die am 1.Mai 2004 beitraten.
Die 15 Betonhocker der Anlage repräsentieren
die bisherigen Mitgliedsstaaten. 
Die selbst verwaltete Outdoor-Galerie liegt in einem Park
zwischen zwei Armen der Donau, die Regensburg und das
östliche Europa verbindet. Einmal im Jahr Ende des Sommers,
Anfang September parallel zur Herbstdult , findet eine offizielle
Neugestaltung durch geladene nationale und internationale
Künstler statt. An diesem Tag gibt es die Möglichkeit mit Künstlern
ins Gespräch zukommen und zu sehen wie neue Werke entstehen
in entspannter Atmosphäre mit Barbecue und Musik.
Danach stehen die Flächen zur freien Nutzung – Ergebnis
ist ein interessantes Spiegelbild aktueller Kunstarten, ein Spiel
zwischen Stabilität der Form und sich stets verändernder,
fließender Erscheinung am Fluss, im Fluss.